Schlagwort-Archiv: Schnittstauden

Unser Highlight im Juli


Crocosmia paniculata

Riesen-Montbretie

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Ein ungewöhnliches Highlight!

Eine interessante und empfehlenswerte dekorative Knollenpflanze aus dem östlichen Südafrika mit schwertförmigen Blättern und leuchtend rotorangen, waagrecht abstehenden Blütenähren. Blütezeit von Juni bis September. Die Riesen-Montbretie wird 120-150 cm hoch und ist recht winterhart, sollte aber dennoch im Frühjahr in die Freifläche oder Beet gepflanzt werden. In rauen Lagen ist anfangs etwas Winterschutz ratsam. Sie bringt ohne Frage einen südafrikanischen Flair mit in unsere Gärten. Unter den Stauden gehört sie zu den Arten mit den beeindruckendsten Blüten.  Die ährenförmige Anordnung verleiht der wunderschönen Pflanze eine attraktive und dekorative Optik. Optimal passt sich diese Staude in jedes Beet ein und überzeugt mit ihrem traumhaften Äußeren. Zudem bietet sie zahlreiche weitere positive Eigenschaften für den Gärtner. Sie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Die schwertförmigen Blätter geben ihrem Namen einen tiefen Sinn.
Eine der schönsten Arten und ein ganz besonderer Farbaspekt!

Bei uns im Privatverkauf 11er Topf mit Buntbild für 3,50€ erhältlich.
Nachbarn sind z.B.: Delphinium, Molinia Windspiel, Helenium, Thalictrum, Veronicastrum, Miscanthus, Stipa gigantea.

 


Staude des Jahres 2017 Bergenia – Bergenien

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Die Bergenie war lange Zeit ein klarer Fall von „verkanntes Genie“, dabei ist sie attraktiv in Blatt und Blüte, vielseitig, unkompliziert, verlässlich und in zahlreichen wintergrünen Varianten erhältlich. Jetzt wurde sie vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres 2017 gekürt.bergenia-staude-des-jahresIhr bisheriges, sprichwörtliches „Schattendasein“ beruht auf einem Missverständnis, denn die Bergenie galt jahrzehntelang als Schattenpflanze und wurde entsprechend an wirklich dunkle Plätze unter Bäumen gepflanzt. Dort fühlt sich jedoch eigentlich nur die Kaschmir-Bergenie (Bergenia ciliata) richtig wohl, eine der wenigen nicht wintergrünen Arten. Alle anderen Bergenien vertragen zwar lichten Schatten, entwickeln sich aber umso besser, je sonniger sie stehen.

Unser Highlight im Oktober 2016


Anemone Wild Swan -R-

Herbstanemone

Ein ungewöhnliches Highlight! Spektakuläre Neuheit, die erstaunlich reich und lange blüht! Eine Hybride, bei der Anemone rivularis mit einer A. japonica gekreuzt wurde. Die Anemone ‚Wild Swan‘ (Herbst-Anemone ‚Wild Swan‘) bleibt mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 cm weitaus kleiner als ihre Schwester ‚Ruffled Swan‘. Sie besticht mit ihrer wunderschönen Blüte von Juni bis Oktober mit weißer Oberblüte und blauer Unterseite, die eine echte Besonderheit unter den Anemonen-Sorten darstellt. Zusammen mit den gelb gefärbten Blütenständen ergibt sich ein tolles Farbspiel. Im Beet oder auf der freifläche bevorzugt die Herbst-Anemone einen frischen und gut durchlässigen Untergrund. Sie sollte zudem in kleinen Tuffs von 1-3 oder auch einzeln gepflanzt werden. Bitte kein Rückschnitt im Herbst, schöner Winteraspekt. Totaler Rückschnitt erst im Frühjahr.

Nachbarn sind z.B.: Aconitum, Arum, Hosta, Carex pendula, Cimicifuga, Pulmonaria.

 


Unser Highlight im September 2016


Panicum virgatum Külsenmoor

Blaurote Rutenhirse

Ein ungewöhnliches Highlight! Mit dieser Pflanze kommt genau das in den Garten was für den frischen und sonnigen Freiflächen Standort geeignet ist. Vom August bis Oktober blühen die blauroten Rispenblüten, und werden dabei bis 80cm hoch. Diese stehen in Büscheln über dichte, grasartige, schmale blaugrüne Blättern, mit einer dunkelviolettroten Blattspitze. Als Struktur- und Akzentpflanze bringt sie weiche Konturen in die Pflanzung. Besonders attraktiv ist die Külsenmoor locker eingestreut in niedrige Staudenpflanzungen. Sie ist bestens geeignet für spektakuläre Farbkompositionen. Bitte kein Rückschnitt im Herbst, schöner Winteraspekt. Totaler Rückschnitt erst im Frühjahr.

Nachbarn sind z.B.: Lysimachia, Lythrum, Helenium, Erigeron, Monarda, Delphinium.

 


Unser Highlight im Januar 2016


 Cortaderia selloana

‚Sunningdale Silver‘

Pampasgras

Von den imposantesten, straff aufrecht mit bogig ausladende Blätter auffälligen Pampasgräsern ist die ‚Sunningdale Silver‘ neben der kompakteren Sorte ‚Pumila‘ wohl die robusteste und winterhärteste Sorte. Diese Sorte wirkt stattlich, bis 250cm, durch sehr schöne, gut vom Laub abgesetzte, silberweiße, große Blütenfackeln die vom September bis Dezember blühen. Die lockere Blüte verleiht dieser Sorte einen ganz besonderen, natürlichen Charme.

Dieses imposante Solitärgras liebt die Freifläche und auch das Beet. Dadurch sticht sie mit großer Fernwirkung und ist ein strahlender Hingucker mit langer und später Blütezeit – für große, dekorative Pflanzungen die auch im Winter einen super Aspekt macht.

Weitere Sorten: ‚Pumila‘ 120cm, silberweiß; ‚Rosa Feder‘ 200cm, rosa Federbüsche; ‚Scarlet Wonder‘ 200cm, dunkelrot-violette Federbüsche; ‚Weiße Feder‘ 200cm, schneeweiße Federbüsche.

Nachbarn sind z.B.: Eremurus, Aster, Agastachen, Rosen, Artemissia, Gaura, Crocosmia.

 


Unser Highlight im September 2015

Sedum telephium ‚Yellow Xenox‘

‚Orange Xenox‘       ‚Sunkissed‘

Hohes Garten- Fettblatt

Sedum Sunkissed mailer
Sedum ‚Sunkissed‘Sedum hyb. Sunkissed mailerSedum ‚Yellow Xenox‘
Sedum Orange Xenox mailer
Sedum ‚Orange Xenox‘

Fantastische Herbstblüher mit großen, flach gewölbten, Blütenschirmen an eiförmig beblätterten Stielen. Diese Neuheiten sind in der Art mittlerweile ein „Klassiker“, der aber bis heute zum Besten und Robustesten gehört, was uns die hohen Fetthennen zu bieten haben. Sie zeichnen sich durch eine lange Blütezeit und standfeste Stängel aus, die noch lange im Winter zieren; außerdem sind diese Sorte absolut pflegeleicht: Sie gedeihen auch auf guten Gartenböden und halb-schattigen Stellen noch bestens und sind dabei äußerst langlebig. Blütezeit ist von August bis Oktober von weißen, gelben, rosa bis roten Blüten. Auch im Winter sind die Blütenstände sehr dekorativ und sind wertvolle Bienen- und Schmetterlingsfutterpflanzen. Rückschnitt daher erst im Frühjahr.

Nachbarn sind z.B.: Papver, Festuca, Aster, Erigeron, Pennisetum, Chrysanthemum.

 


Unser Highlight im Juni

Gillenia trifol. ‚Pink Profusion‘-R-

Pink farbene Dreiblattspiere

Buschig-aufrecht wachsend mit schwebenden, lockeren Blütenrispen und grazilen dreiteiligen Blättern: Die Pink farbene Dreiblattspiere ist zweifellos eine Staudenschönheit. Ihre Heimat liegt im östlichen Nordamerika. Im Herbst erglüht die aparte Pflanze in besonders leuchtenden Orange- und Gelbtönen. Geschickt mit anderen warmen Herbstfarben kombiniert, lodert Ihr Garten in allen Farben des Indianersommers.

Die Pink farbene Gillenia ist in unseren Gärten immer noch eine Besonderheit. Das ist schade, denn die elegante Pflanze mit den schwebend zarten rosa Blüten und roten Knospen ist vom rötlichen Austrieb bis zum farbenprächtigen Vergehen eine Augenweide. Ihr straff aufrechter buschiger Wuchs und ihre Attraktivität über die gesamte Vegetationsperiode machen sie zu einer wichtigen Strukturpflanze.

An dünnen dunklen Blütenstängeln entwickeln sich im Juni lang gestielte rosa-pinkeBlüten, deren obere zwei Blütenblätter länger und oft rot überhaucht sind. Die rötliche Färbung des Blütenkelches fügt ein zusätzliches schmückendes Element hinzu und bildet einen auffallenden Kontrast zu den rosa Blüten. Langstielig geschnittene Blütenrispen eignen sich sehr gut für die Blumenvase.

Am Gehölzrand im Halbschatten fühlt die Dreiblattspiere sich wohl. Doch auch sonnigere Plätze werden toleriert, sofern der Standort vor der heißen Mittagssonne geschützt und der Boden ausreichend frisch ist. Die beste Entwicklung zeigt die Pflanze in humosen, durchlässigen, frischen Böden. Dort kann sie auch deutlich höher als angegeben werden.

Nachbarn sind z.B.: Farne, Carex, Campanula macrantha Alba, Geranium sylvaticum.

 


Mischpflanzungen für den halbschattigen bis schattigen Standort

 Standort 5

 

 

 

Beispiele: PDF Download

Mischpflanzungen für den sonnigen Standort

Bamberger Staudengarten - Beispiele Mischbespflanzungen

Beispiele: PDF Download