Wenn Blüten wie Schaum über Beete tanzen und lebhaft
gezeichnete Blätter den Blick anziehen, dann stecken oft
Knöteriche dahinter. Als wahre Gartenschätze
türmen sie duftige Wolken auf, lassen zarte Rispen schweben
oder recken Ähren wie Ausrufezeichen. Mal halten sie sich
vornehm zurück, spielen Begleiter für üppige
Sommerblüher, dann wieder spielen sie sich in den Vordergrund
mit spektakulär farbigem Laub Knöterich und Pflanzenschatz?
So mancher Gartenbesitzer schüttelt da verblüfft den
Kopf und denkt an den alles verdrängenden Japanischen Flügelknöterich
(Fallopia japonica, früher Reynoutria japonica oder Polygonum
sieboldii) oder an den kaum zu bändigende Schlingknöterich
(Fallopia baldschuanica, früher Polygonum aubertii). Sie
haben die Gattungen nachhaltig in Verruf gebracht. Die sittsamen
und verträglichen Knöteriche wurden darüber lange
übersehen.
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